Liebesgedichte zum Valentinstag sind der Klassiker jenseits von Geschenken wie Blumen, Parfüm und Schokolade. Hier finden Sie tolle Gedichte zum Valentinstag 2014. Noch mehr Liebes Gedichte gibts auch noch auf http://www.liebes-gedichte.com/

Valentinstag Gedichte

Sprüche zum Valentinstag : Vom Strande

Vom Strande

Ich rufe vom Ufer
Verlorenes Glück,
Die Ruder nur schallen
Zum Strande zurück.

Vom Strande, lieb‘ Mutter,
Wo der Wellenschlag geht,
Da fahren die Schiffe,
Mein Liebster drauf steht.
Je mehr ich sie rufe,
Je schneller der Lauf,
Wenn ein Hauch sie entführet,
Wer hielte sie auf?
Der Hauch meiner Klagen
Die Segel nur schwillt,
Je mehr mein Verlangen
Zurücke sie hält!
Verhielt‘ ich die Klagen:
Es löst‘ sie der Schmerz,
Und Klagen und Schweigen
Zersprengt mir das Herz.

Ich rufe vom Ufer
Verlorenes Glück,
Die Ruder nur schallen
Zum Strande zurück.

So flüchtige Schlösser,
Wer könnt‘ ihn’n vertrau’n
Und Liebe, die bliebe,
Mit Freuden d’rauf bau’n?
Wie Vögel im Fluge,
Wo ruhen sie aus?
So eilige Wand’rer,
Sie finden kein Haus,
Zertrümmern der Wogen
Grünen Kristall,
Und was sie berühren,
Verwandelt sich all.
Es wandeln die Wellen
Und wandelt der Wind,
Meine Schmerzen im Herzen
Beständig nur sind.

Ich rufe vom Ufer
Verlorenes Glück,
Die Ruder nur schallen
Zum Strande zurück.

Ein Valentinsgedicht von Joseph von Eichendorff 1788 – 1857

Valentinstaggedicht : Deine schönen Augen

Deine schönen Augen

Du hast Diamanten und Perlen,
Hast alles, was Menschenbegehr,
Und hast die schönsten Augen –
Mein Liebchen, was willst du mehr?

Auf deine schönen Augen
Hab ich ein ganzes Heer
Von ewigen Liedern gedichtet
Mein Liebchen, was willst du mehr?

Mit deinen schönen Augen
Hast du mich gequält so sehr,
Und hast mich zu Grunde gerichtet
Mein Liebchen, was willst du mehr?

Ein Valentinsgedicht von Heinrich Heine 1797 – 1856

Valentinstaggedicht : Die Gazelle

Die Gazelle

Verzauberte: wie kann der Einklang zweier
erwählter Worte je den Reim erreichen,
der in dir kommt und geht, wie auf ein Zeichen.
Aus deiner Stirne steigen Laub und Leier,

und alles Deine geht schon im Vergleich
durch Liebeslieder, deren Worte, weich
wie Rosenblätter, dem, der nicht mehr liest,
sich auf die Augen legen, die er schließt:

um dich zu sehen: hingetragen, als
wäre mit Sprüngen jeder Lauf geladen
und schösse nur nicht ab, solang der Hals

das Haupt ins Horchen hält: wie wenn beim Baden
im Wald die Badende sich unterbricht:
den Waldsee im gewendeten Gesicht.

Ein Valentinsgedicht von Rainer Maria Rilke 1875 – 1926

Valentinstag Gedichte 2016 : Mein Glück

Mein Glück

Ich weiss es doch, und glaub‘ es kaum,
So wunderbar ist mir:
Ich geh‘ am Tag als wie im Traum
Ob all der Lust an dir.

Und doch im tiefsten Traum ist mir
So hell und sonnenklar,
Dass nur ob all der Lust an dir
Die Welt so wunderbar.

Ein Valentinsgedicht von Johann Georg Fischer 1816 – 1897

Gedichte zur Liebe : Engel umschweben uns

Engel umschweben uns

Engel umschweben uns,
Wo wir auch gehn,
Engel umgeben uns,
Wie wir uns drehn.

Doch wir erkennen sie
Nicht in dem Licht,
Und zu benennen sie
Wissen wir nicht.

Selber zu blenden uns
Scheinet der Glanz,
Wir von ihm wenden uns
Halb oder ganz.

Aber nun haben wir
Engel ein Paar,
Denen ja gaben wir
Namen fürwahr.

Und nicht vergaßen wir:
Wirklich einmal
Selber besaßen wir
Leiblich den Strahl.

Sollten wir wenden uns
Ab von dem Glanz?
Sollten verblenden uns
Halb oder ganz?

Nein! wir erkennen euch
Freudig im Licht,
Und zu benennen euch
Zweifeln wir nicht.

Lächelnd ihr gebet uns
Wohl zu verstehn,
Dass ihr umschwebet uns,
Wo wir auch gehn.

Ein Valentinsgedicht von Friedrich Rückert 1788 – 1866

Gedichte zur Liebe : Genug oft

Genug oft

Genug oft, dass zwei Menschen sich berühren,
– nicht leiblich, geistig nur – dass sie sich sehn,
dass sie sich einmal gegenüberstehn ?
um sich danach auf immer zu verlieren.

Genug oft, dass ein Lächeln zweier Seelen
vermählt – oh nicht vermählt! Nur dies: sie führt,
so voreinander schweigend und erschüttert,
dass ihnen alle Wort‘ und Wünsche fehlen,
und jede, unaussprechlich angerührt,
nur tief vom Zittern der verwandten zittert.

Ein Valentinsgedicht von Christian Morgenstern 1871 – 1914

Spruch zum Valentinstag : Der Liebende an eine verwelkte Blume

Der Liebende an eine verwelkte Blume

Diese Blume ? ach sie kam von ihr!
Auch verwelkt noch ist sie heilig mir.
Längst sind ihre Farben hingeschwunden,
Wie die Seligkeit vergangner Stunden –
Aber dennoch bleibt sie heilig mir,
Diese Blume ? denn sie kam von ihr.

Tausend blühen schimmernd jetzt im Hain –
Farb‘ und Duft erfüllt ihr kurzes Sein –
Aber mich reizt ihre Schönheit nicht,
Wenn nicht ihre Hand sie für mich bricht.
Längst verblichne Blume, Du allein
Sollst mir Weihgeschenk des Frühlings Sein.

Tränen trüben schwellend meinen Blick,
Denk‘ ich an den schönen Tag zurück,
Wo sie Dich im Morgentau mir pflückte,
Und ich zärtlich an mein Herz Dich drückte.
Teure Blume ? mein entfloh’nes Glück
Kehrt wie deine Farbe nie zurück!

Ein Valentinsgedicht von Charlotte von Ahlefeld 1781 – 1849

Valentinstag Gedichte 2016 : Du meine Seele

Du meine Seele

Du meine Seele, du mein Herz,
Du meine Wonn?, o du mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab
Ich ewig meinen Kummer gab!
Du bist die Ruh?, du bist der Frieden,
Du bist der Himmel mir beschieden.
Dass du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein bessres Ich!

Ein Valentinsgedicht von Friedrich Rückert 1788 – 1866

Valentinstaggedicht : Ursachen zum Lieben

Ursachen zum Lieben

Ist alles voll von Liebe,
Da, wo die Karpen schwimmen,
Ist alles voll von Liebe,
Im Garten, auf den Fluren,
In Tälern, auf den Bergen,
In Stuben und in Kammern,
Auf Kanzeln und auf Thronen,
Im Himmel und auf Erden,
Ist alles voll von Liebe,
Soll denn mein Herz nicht voll sein?

Ein Valentinsgedicht von Johann Wilhelm Ludwig Gleim 1719- 1803

Sprüche zum Valentinstag : Sag ichs euch, geliebte Bäume

Sag ichs euch, geliebte Bäume

Sag ichs euch, geliebte Bäume?
Die ich ahndevoll gepflanzt,
Als die wunderbarsten Träume
Morgenrötlich mich umtanzt.
Ach, ihr wisst es, wie ich liebe,
Die so schön mich wiederliebt,
Die den reinsten meiner Triebe
Mir noch reiner wiedergibt.
Wachset wie aus meinem Herzen,
Treibet in die Luft hinein,
Denn ich grub viel Freud und Schmerzen
Unter eure Wurzeln ein.
Bringet Schatten, traget Früchte,
Neue Freude jeden Tag;
Nur dass ich sie dichte, dichte,
Dicht bei ihr genießen mag.

Ein Valentinsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832

Valentinstagspruch : Ich bin so reich in deinem Angedenken

Ich bin so reich in deinem Angedenken

Ich bin so reich in deinem Angedenken,
Dass ich mich nimmer kann ganz einsam nennen,
Nur wenn ich ganz mich kann hinein versenken,
Vergess ich es, dass Tal und Flut uns trennen
Will mir die Welt die eitlen Freuden schenken,
Ich fliehe sie und mag sie nimmer kennen,
Welt, Himmel, Lenz und Liebe sind vereint,
Wo mir dein Bild, ein süsser Stern, erscheint.

Ein Valentinsgedicht von Helmina von Chezy 1783 – 1856

Valentinstaggedicht :
Erkanntes Glück

Erkanntes Glück

Was bedächtlich Natur sonst unter viele verteilet,
Gab sie mit reichlicher Hand alles der Einzigen, ihr.
Und die so herrlich Begabte, von vielen so innig Verehrte,
Gab ein liebend Geschick freundlich dem Glücklichen, mir.

Ein Valentinsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832

Valentinstagspruch : An * *

An * *

Da steht man nun in fremder Stadt allein
mit dem, was man gefehlt und man getan,
und den man liebt, der will nicht bei dir sein
und wandelt eigenwillig eigne Bahn.

Und einer Liebe wunderreicher Hort
bleibt unerschöpft und ewig unerlebt;
ich stehe einsam hier, du einsam dort,
und sind im Tiefsten doch so ganz verwebt.

Ein Valentinsgedicht von Christian Morgenstern 1871 – 1914

Sprüche zum Valentinstag : Du bist der Duft, der meine Seele speiset

Du bist der Duft, der meine Seele speiset

Du bist der Duft, der meine Seele speiset, verlass mich nicht!
Traum, der mit mir durchs Leben reiset, verlass mich nicht!
Du Paradiesesvogel, dessen Schwinge ungesehn
Mit leisem Säuseln mich umkreiset, verlass mich nicht!
Du Amme mir und Ammenmärchen der Kindheit einst!
Du fehlst, und ich bin noch verwaiset. Verlass mich nicht!
Du, statt der Jugend mir geblieben, da sie mir floh:
Wo du mir fliehst, bin ich ergreiset! Verlass mich nicht!
O Du mein Frühling! Sieh, wie draußen der Herbst nun braust;
Komm, dass nicht Winter mich umeiset, verlass mich nicht!
O Hauch des Friedens! Horch wie draußen das Leben tobt!
Wer ist, der still hindurch mich weiset? Verlass mich nicht!
O du mein Rausch! Du meine Liebe! O du mein Lied!
Das hier durch mich sich selber preiset, verlass mich nicht!

Ein Valentinsgedicht von Friedrich Rückert 1788 – 1866

Valentinstagspruch : Liebhaber

Liebhaber

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Fisch,
So hurtig und frisch;
Und kämst du zu anglen,
Ich würde nicht manglen.
Ich wollt‘, ich wär‘ ein Fisch,
So hurtig und frisch.

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Pferd,
Da wär‘ ich dir wert.
O wär‘ ich ein Wagen,
Bequem dich zu tragen.
Ich wollt‘, ich wär‘ ein Pferd,
Da wär‘ ich dir wert.

Ich wollt‘, ich wäre Gold,
Dir immer im Sold;
Und tätst du was kaufen,
Käm‘ ich wieder gelaufen.
Ich wollt‘, ich wäre Gold,
Dir immer im Sold.

Ich wollt‘, ich wär‘ treu,
Mein Liebchen stets neu;
Ich wollt‘ mich verheißen,
Wollt‘ nimmer verreisen.
Ich wollt‘, ich wär‘ treu,
Mein Liebchen stets neu.

Ich wollt‘, ich wär‘ alt
Und runzlig und kalt;
Tätst du mir’s versagen,
Da könnt‘ mich’s nicht plagen.
Ich wollt‘, ich wär alt
Und runzlig und kalt.

Wär‘ ich Affe sogleich,
Voll neckender Streich‘;
Hätt‘ was dich verdrossen,
So macht‘ ich dir Possen.
Wär‘ ich Affe sogleich,
Voll neckender Streich‘.

Wär‘ ich gut wie ein Schaf,
Wie der Löwe so brav;
Hätt‘ Augen wie’s Lüchschen,
Und Listen wie’s Füchschen.
Wär‘ ich gut wie ein Schaf,
Wie der Löwe so brav.

Was alles ich wär‘,
Das gönnt‘ ich dir sehr;
Mit fürstlichen Gaben,
Du solltest mich haben.
Was alles ich wär‘,
Das gönnt ich dir sehr.

Doch bin ich, wie ich bin,
Und nimm mich nur hin!
Willst du bessre besitzen,
So lass dir sie schnitzen.
Ich bin nun, wie ich bin;
So nimm mich nur hin!

Ein Valentinsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832

Valentinstagspruch : Gefunden

Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich’s
Am hübschen Haus 1).

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

Ein Valentinsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832

Sprüche zum Valentinstag :
Sturmnacht

Sturmnacht

Die Sturmnacht hat uns vermählt
In Brausen und Toben und Bangen:
Was unsre Seelen sich lange verhehlt,
Da ist’s uns aufgegangen.

Ich las so tief in deinem Blick
Beim Strahl vom Wetterleuchten:
Ich las darin mein flammend Glück,
In seinem Glanz, dem feuchten.

Es warf der Wind dein duftges Haar
Mir spielend um Stirn und Wangen,
Es flüsterte lockend die Wellenschar
Von heißem tiefem Verlangen.

Die Lippen waren sich so nah,
Ich hielt dich fest umschlungen;
Mein Werben und dein stammelnd Ja,
Die hat der Wind verschlungen …

Ein Valentinsgedicht von Hugo von Hofmannsthal 1874 – 1929

Liebesgedichte 2016 : Die beiden

Die beiden

Sie trug den Becher in der Hand
? Ihr Kinn und Mund glich seinem Rand ?,
So leicht und sicher war ihr Gang,
Kein Tropfen aus dem Becher sprang.

So leicht und fest war seine Hand:
Er ritt auf einem jungen Pferde,
Und mit nachlässiger Gebärde
Erzwang er, dass es zitternd stand.

Jedoch, wenn er aus ihrer Hand
Den leichten Becher nehmen sollte,
So war es beiden allzu schwer:

Denn beide bebten sie so sehr,
Dass keine Hand die andre fand
Und dunkler Wein am Boden rollte.

Ein Valentinsgedicht von Hugo von Hofmannsthal 1874 – 1929

Sprüche zum Valentinstag : Begegnung

Begegnung

Wir saßen an zwei Tischen – wo? – im All …
Was Schenke, Stadt, Land, Stern – was tut? s dazu!
Wir saßen irgendwo im Reich des Lebens …
Wir saßen an zwei Tischen, hier und dort. Und meine Seele brannte: Fremdes Mädchen,
wenn ich in deine Augen dichten dürfte –
wenn dieser königliche Mund mich lohnte –
und diese königliche Hand mich krönte –
Und deine Seele brannte: Fremder Jüngling,
wer bist du, dass du mich so tief erregtest –
dass ich die Knie dir umfassen möchte –
und sagen nichts als: Liebster, Liebster, Liebster -!
Und unsre Seelen schlugen fast zusammen.
Doch jeder blieb an seinem starren Tisch –
und stand zuletzt mit denen um ihn auf –
und ging hinaus-und sahn uns nimmermehr.

Ein Valentinsgedicht von Christian Morgenstern 1871 – 1914

Sprüche zum Valentinstag : An die Geliebte

An die Geliebte

Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt,
Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge,
Dann hör ich recht die leisen Atemzüge
Des Engels, welcher sich in dir verhüllt.

Und ein erstaunt, ein fragend Lächeln quillt
Auf meinem Mund, ob mich kein Traum betrüge,
Dass nun in dir, zu ewiger Genüge,
Mein kühnster Wunsch, mein einzger, sich erfüllt?

Von Tiefe dann zu Tiefen stürzt mein Sinn,
Ich höre aus der Gottheit nächtger Ferne
Die Quellen des Geschicks melodisch rauschen.

Betäubt kehr ich den Blick nach oben hin,
Zum Himmel auf ? da lächeln alle Sterne;
Ich knie, ihrem Lichtgesang zu lauschen.

Ein Valentinsgedicht von Eduard Mörike 1804 – 1875

Schon seit der Antike gilt der Valentinstag traditionell als der Tag der Verliebten. Dieser Brauch lässt sich ursprünglich auf den Bischof Valentin von Terni zurückführen, der den von ihm getrauten Paaren Blumen aus dem eigenen Garten schenkte. Der Überlieferung nach sollen diese Ehen besonders glücklich verlaufen sein. Daher sind Blumen zum Valentinstag bis heute die beliebtesten Geschenke, mit denen sich Verliebte an diesem Tag die gegenseitige Liebe und Zuneigung versichern. Die Tradition der Liebesgrüße zum Valentinstag lässt sich der Legende nach auf den Londoner Schriftsteller Samuel Pepys zurückführen. Er soll als erster seiner Frau zum Valentinstag einen Liebesbrief überbracht haben.

Liebesbekundungen zum Valentinstag

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten dem Partner zum Valentinstag die Liebe mit geschriebenen Worten zu bekunden. Ein frei formulierter Liebesbrief ist eine dieser Möglichkeiten. Etwas ganz Besonderes sind jedoch Liebesgedichte zum Valentinstag. Gedichte heben sich von allen anderen Schreibformen durch ihre besondere Rhythmik und der in Reimform geschriebenen Wort ab. Nicht jeder ist versiert darin lyrische Texte und Gedichte zu verfassen. Doch auch ein Liebesgedicht von einem bekannten Dichter kann ein ganz besonderer Ausdruck der Liebe sein. Es gibt zahlreiche wunderschöne Liebesgedichte von vielen bekannten und weniger bekannten Dichtern, die sich perfekt dazu eignen, als Liebesgruß zum Valentinstag verschenkt zu werden. Ein Liebesgedicht von einem bekannten Dichter hat den Vorteil, dass auch der oder die Beschenkte das Gedicht vielleicht schon kennt und es als einen ganz besonderen Liebesbeweis empfindet, wenn der Partner ihm oder ihr dieses Gedicht widmet. Es ist daher hilfreich auf der Suche nach einem schönen Liebesgedicht zum Valentinstag die bekanntesten Dichter von Liebesgedichten zu kennen.

Die wichtigsten deutschen Dichter

Johann Wolfgang von Goethe (28. August 1749 bis 22. März 1832)

Bis heute gilt Johann Wolfgang von Goethe als der bekannteste und bedeutendste Dichter der deutschen Literatur. Seine Werke gehören zur Weltliteratur und sind bis heute in ihrer Perfektion und Schönheit unübertroffen. Eines seiner Hauptthemen ist das leidenschaftliche Verliebtsein, wobei es sich oftmals um eine unerwiderte Liebe handelt. Kennzeichen seine Liebesgedichte ist ihr ausgeprägter romantischer Charakter. Goethes Gedichte eignen sich daher hervorragend als Liebesgruß zum Valentinstag, denn sie gehören zu den wirklich großen Meisterwerken der Lyrik.

Rainer Maria Rilke (4.Dezember 1875 bis 29. Dezember 1926)

Rainer Maria Rilke zählt genau wie Johann Wolfgang von Goethe zu den bedeutendsten deutschen Dichtern. Er schrieb bereits seit seiner Schulzeit und setzte sich mit verschiedenen Themen auseinander. Die Liebe ist in den Gedichten von Rainer Maria Rilke jedoch das bestimmende und immer wiederkehrende Motiv. Rilkes Leben war von zahlreichen Liebesaffären geprägt. Das spiegelt sich auch in seinen lyrischen Werken wider.

Christian Johann Heinrich Heine (13.Dezember 1779 bis 17. Februar 1856)

Heinrich Heine war der bedeutendste Schriftsteller der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er gilt als der „letzte Dichter der Romantik“. Heine hat sich häufig mit politischen Themen in seinen Werken auseinandergesetzt. Doch auch die unerfüllte Liebe war ein Thema, das ihn viel beschäftigt hat und das er immer wieder in seinen lyrischen Werken aufgegriffen hat.

Joseph Freiherr von Eichendorf (10. März 1788 bis 26. November 1857)

Auch Joseph Freiherr von Eichendorf zählt zu den bekanntesten Poeten der romantischen Literatur. Seine Werke und vor allem seine Liebesgedichte gehören zu meist gelesenen Werken weltweit. Die Liebesgedichte von Joseph von Eichendorf rühren in ihrer Balladenform bis heute an und aufgrund ihrer Bekanntheit ein perfekter Liebesgruß zum Valentinstag.

Friedrich Hölderlin (20. März 1770 bis 7. Juni 1843)

Die Poesie von Friedrich Hölderlin gilt weltweit als einer der Höhepunkte der abendländischen Literatur. Er hat viele patriotische Gedichte und auch Dramen geschrieben. Daneben war die Liebe eines der zentralen Themen seiner Poesie. Hölderlin Gedichte sind für viele der Inbegriff der romantischen Lyrik.

 

 

 

 

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